Verfehlte Erwartungen durch Finanzmarktturbulenzen für spanische Großbank BBVA. Die zweitgrößte Bank in Spanien, die BBVA muss derzeit kräftige Gewinneinbußen hinnehmen. Grund sind die derzeitigen Turbulenzen im Heimatland, die sich in den Finanzmärkten breitmachen.
Das Geldhaus teilte am Mittwoch mit, das dieses Jahr, in den ersten neun Monaten der Nettogewinn auf 3,14 Milliarden Euro abrutschte. Das sind ganze 14 Prozent Verlust und ein Ergebnis, das noch etwas unter den Vorhersagen von Analysten liegt. Die Kapitalmärkte waren im dritten Quartal starken Schwankungen ausgesetzt, wodurch die Einnahmen im Handelsgeschäft stark zurückgingen. Die BBVA bekam das besonders zu spüren, da der Rückgang nicht mehr ausgeglichen werden konnte. Der Nettogewinn wäre ohne den Rückläufen im Handelsgeschäft nur um 4,8 Prozent gefallen.
Mit einem Minus von fünf Prozent zum Vorjahreszeitraum lag das Nettozinsergebnis mit 9,68 Milliarden Euro noch im Rahmen dessen, was man erwartet hatte. Das Management bezifferte den Anteil am Gesamtvolumen, der faule Kredite ausmachte, auf 4,1 Prozent bis Ende September. Diese Rate betrug drei Monate vorher noch vier Prozent. Nachdem sich die Kernkapitalquote Ende Juni auf neun Prozent belief, waren es drei Monate später im September 9,1 Prozent.
Quelle/BIldquelle: Reuters

